Stägeli uf, Stägeli ab. Nach flottem Spiel gegen Langnau und guten Trainings diese Woche reisten wir siegesgewiss nach Roggwil und erlebten ... Autsch, eine mittlere Katastrophe von einer Halbzeit. Die Umstellung auf ganz andere Gegenwehr gelang gar nicht, frisch fröhlich standen wir konsequent vor den Gegenspielern und staunten, dass diese dann Richtung Lorenz rauschten. Nach 15 Minuten gemütlichem Zuschauen auf dem Platz stand es bereits 3:0 für Roggwil und wir begannen dann auch noch mitzuspielen. Nach einer zärtlichen Aufmunterung in der Pause (ein Pulsmesser wäre angebracht gewesen) gelang uns dann die Rückkehr ins Spiel und der Ausgleich, doch nun kam auch noch das Pech dazu, dass gleich jeder Roggwiler Angriff schlussendlich in unserem Tornetz endete.
Lehren aus dem Spiel: Das Niveau und die Gegenwehr in dieser Gruppe ist nicht auf dem Level von Langnau, sondern deutlich höher. Ohne Zweikampf, Laufstärke, sauberen flachen !!!!!!!!! Zuspielen und Konzentration beim Stellungsspiel geht der Schuss hinten raus. Zudem sind Ausreden über den engen Platz oder irgendeinen Schiedsrichterpfiff absolut tabu und haben wir nicht nötig!
Positiv: Wir haben nicht so Jammerine wie zum Teil die Roggwiler, Aufbäumen nach der Pause.
Jetzt vorwärtsschauen, Mund abwischen, Ärmel hochkrempeln und am Mittwoch gegen Solothurn ein ganz anderes Gesicht zeigen. Ein Gurkenspiel haben auch unsere Jungs zugute, aber nur eines!!!
Unsere Jungs wissen, was sie eigentlich können, und nach diesen 60 Minuten wissen sie auch ganz genau, was in der 1. Stärkeklasse nicht erfolgreich sein kann. Hopp FCU!!!
MS Utzenstorf
